Tag der Organspende

Der Tag der Organspende scheint mir der richtige Tag zu sein, um mir folgendes groß und deutlich auf den Bauch tätowieren zu lassen:

Caution! Do not open!
No serviceable or re-useable parts inside!
No organ harvesting!

Achtung! Nicht öffnen!
Keine reparierbaren oder wiederverwendbaren Teile!
Organernte verboten!

Ganz sachlich begründet meine Meinung ein TV-Beitrag von Report.

Und wenn nun jemand meint, auch ich könne vielleicht mal ein neues Herz, eine neue Leber oder eine neue Leber benötigen, wage ich es, zu wiedersprechen. Gibt man dem Körper stets alles, was er an Betriebsmittel braucht (Eiweß, Fette, Kohlenhydrate, Vitalstoffe in ausreichender Menge), hält das Innenleben bis zum natürlichen, sanften Tod aufgrund von Altersschwäche.

Leider erkennt man dies meistens zu spät. Darin mache ich keine Ausnahme. Mein Bluthochdruck und der daraus resultierende Schlaganfall, aus dessen Folgeschäden ich mich nun nach etwa drei Jahren endlich wieder vollständig herausgearbeitet habe, hätte ich mit hoher Wahrscheinlichkeit vermeiden können, wenn ich rechtzeitig erkannt hätte, das die Nahrung heute in gefährlicher Weise nicht mehr den Bedarf des Körpers an überlebenswichtigem Magnesium deckt. Nicht umsonst gab es in den letzten Jahrzehnten diesen besorgniserregenden Anstieg von Bluthochdruck, Diabetes und vielen anderen Zivilisationskrankheiten.

Würde die Ärzteschaft und deren politisches Gefolge nicht so viel Anstrengung in die Überlegung investieren, wie man Menschen, die sich im Prozess des Sterbens befinden, im Vorfeld dazu bewegt, sich ausschlachten zu lassen, sondern die Bevölkerung ehrlich über die mangelnde Versorgungslage mit bestimmten Mineralstoffen und, sofern nötig, Vitaminen aufklärt, wäre damit viel gewonnen. Meines Erachtens würde sich dann die Frage gar nicht stellen, woher man die benötigten Austauschorgane nehmen soll, denn ich vermute, daß dann kaum noch menschliche Ersatzteile benötigt werden.

Leider ist die natürliche Vorbeugung und, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist, die natürliche Wiederherstellung der Gesundheit nichts, womit sich wirklich Geld verdienen läßt. Für die Gesundheitsindustrie ist es viel einkömmlicher, kranke Menschen nicht zu heilen, sondern einer symptomunterdrückenden, nebenwirkungsreichen, lebenslangen Behandlung zu unterziehen und defekte Teile einfach auszutauschen.

Kein Wunder, das wir alle schmerzhaft hohe Krankenkassenbeiträge zahlen müssen!





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