Hilfe! Es lebt!

Es begab sich an einem Freitagabend. Erschöpft von der Plackerei als Lehrling und in Vorfreude auf das Wochenende wartete ich in der Heinzelmännchenstadt mit dem weltberühmten Dom auf meinen Zug nach Schnarchstadt-Schnarchenweiler. Hunger überkam mich. Die Rettung hing in Form eines Schokoladenverkaufsautomaten an der Wand der Bahnhofshalle. Was für ein Glück! Ich hatte noch eine Einemarkmünze in der Geldbörse. Sekunden später entfernte ich das buntbedruckte Papier von der Schokoladentafel und sperrte meinen Mund auf, um hineinzubeißen, als plötzlich eine weiße Made ihren Kopf aus einem Loch in der Schokolade streckte und mich böse anstarrte. Sie wurde größer und größer und fletschte die Zähne.
Glücklicherweise öffnete sich in diesem Moment der Boden und ich fiel zurück in die Realität, wo ich bei der unsanften Landung auf meiner Matraze aufwachte.

Puhhh … das war knapp! Eine Minute später wäre ich die Beute einer Schokoladenmade geworden *** schweißabwisch ***





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